Bocca di Magra und das Olivenöl

Dieses kleine Dorf an der Mündung des Flusses hat seinen Ursprung als Fischerdorf, war aber für kurze Zeit auch Zentrum von Seegeschäften und Flussverkehr. Auch die Überreste einer römischen Villa (I vor Christus / IV nach Christus) bleiben hier erhalten. Zu den Überresten gehören ein Thermalbad mit Kalidarium, Hypokausis (Holzofen) und Prafeumium (Heißluftkanal), die alle unter dem Boden (Alveus) mit „Pilae“ (Ziegeln) gebaut wurden.
Die archäologischen Funde (hauptsächlich Gerichte) sind im Museo Civico di La Spezia „U. Formentini“ zu sehen.
Hier sieht man einmal das „Pilastro“ oder Angelo (Engel) oder Angulus (Ecke), zwei Felsbrocken, vielleicht ein alter Pier oder eine Lampe, heute Teil eines Badeortes.
Die Bocca di Magra ist bekannt als Treffpunkt für Schriftsteller und Intellektuelle. Vittorio Sereni, Eugenio Montale, Giulio Einaudi, Cesare Pavese, Elio Vittorini, Marguerite Duras waren im Sommer hier, haben mit gutem italienischem Olivenöl gegessen und Wein getrunken.
So ist Bocca di Magra Teil der Kulturstraßen im Kulturpark Magratal und Luni Land.
Hier gibt es heute auch einen Steg für die Schiffs- und Fährschiffe, mit denen man die Caprione Kop oder andere Orte wie Lerici, Portovenere und die Cinque Terre erreichen kann.

Comments are Disabled